Weihnachten: Nehmen Sie sich Zeit für besinnliche Stunden

Für viele Menschen beginnt im Dezember die schönste Zeit des Jahres. Mit welchem Blickwinkel schauen Sie auf die Vorweihnachtszeit? Haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass es immer schwieriger wird, das Stille und Besinnliche zu hüten? Vieles im Alltag passiert zwischen Tür und Angel und die Zeit ist oft so ausgefüllt, dass es mir kaum möglich ist, mich auf diese besinnliche Zeit einzustellen. Geht es Ihnen auch so?

 

Genießen Sie kleine Momente der Besinnung

Die Welt um uns herum ist laut. In den Kaufhäusern ertönen unüberhörbar Weihnachtslieder aus den Lautsprechern, die Menschen in den Fußgängerzonen, ja selbst die Klingeltöne der Handys sorgen für einen ununterbrochenen Lärmteppich. Und dann gibt es noch den Lärm der Gedanken, die wie ein Karussell im Kreis herumfahren.

Gibt es ein Rezept, um dem Lärm der Zeit entgegenzutreten? Leider nein. Doch bin ich davon überzeugt, dass es jeden Tag kleine und unscheinbare Augenblicke gibt, in denen es gelingen kann, zur Ruhe zu kommen und Adventsmomente zu genießen. Denn Weihnachtsstimmung und innere Ruhe können Sie nirgendwo kaufen. Sie will gefunden werden. Ich wünsche Ihnen Mut zum Innehalten und Stehenbleiben, Langsam-Machen und für die Suche nach innerer Einkehr.

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Foto: Shutterstock

 

Bleiben Sie der Hoffnung auf der Spur

„Bei einer Kerze ist nicht das Wachs wichtig, sondern das Licht.“ sagte Antonine der Saint-Exupéry. Dieses eindrucksvolle Zitat erinnert mich an eine berührende Geschichte, die ich gerne mit Ihnen teile:

 

Die Geschichte von den vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus. Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollten.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht gelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber, aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.

Mit dieser Hoffnungsgeschichte wünscht Ihnen das ganze Team von Parkettum zu Weihnachten Stunden der Besinnung, zum Jahreswechsel Freude und Optimismus und im neuen Jahr Zufriedenheit und Hoffnung. Lassen Sie sich mit schönen Momenten beschenken, in denen Sie mit lieben Menschen innehalten, um auf diese Weise dem Geheimnis des Weihnachtsfestes entgegen zu gehen.

Wir mögen übrigens Geschenke, die man nicht kaufen kann, und bedanken uns ganz herzlich für das Geschenk Ihrer Treue im vergangenen Jahr. Sie haben uns Vertrauen und Zeit geschenkt und das bewegt unser Herz. Vielen Dank für jede Begegnung und die vielen freundlichen Rückmeldungen zu unserem regelmäßigen Newsletter. Wir bleiben „dran“ und melden uns im Januar wieder.




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