Fußbodenheizung und Parkett: Barfuß-Feeling auch im Winter

Im Winter barfuß laufen und trotzdem keine kalten Füße bekommen – das geht nur mit einer Fußbodenheizung. Besonders angenehm ist die Kombination mit fußwarmem Parkett. Denn durch den natürlichen Holzboden und die Strahlungswärme ist ein angenehmer Wohnkomfort möglich und dicke Socken können getrost in der Schublade bleiben.

Fußbodenheizung und Parkett Barfuß-Feeling auch im Winter_shutterstock

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Parkett und Fußbodenheizung können miteinander verbunden werden, wenn in der Planung einiges beachtet wird. Doch welches Parkett eignet sich für eine Fußbodenheizung? Und worauf sollte man achten? Wenn Sie sich für eine Kombination von Fußbodenheizung und Parkett entscheiden, finden Sie in meinem Blog hilfreiche Tipps für eine kluge und umsichtige Planung.

 

Welches Parkett passt zu einer Fußbodenheizung?

Wer einmal barfuß über eine geflieste Fußbodenheizung in der Küche und danach über den Parkettboden im Wohnzimmer geht, spürt sofort den Unterschied. Durch die angenehme Wärme lässt es sich auf dem Bodenbelag aus Holz barfuß sehr gut laufen. Parkett auf Fußbodenheizungen bewährt sich bereits seit Jahrzehnten zur besten Zufriedenheit unserer Kunden. Dennoch empfehle ich Ihnen vor der Verlegung ein ausführliches Planungs- und Beratungsgespräch.

Generell spricht nichts gegen Parkett auf Fußbodenheizungen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass bei mehreren Heizkreisen in einem Raum die Temperaturregelung gleich gesteuert wird. Die Oberflächentemperatur des verlegten Parkettbodens darf an keiner Stelle 29°C überschreiten. Bitte lassen Sie deshalb die Heizleistung Ihrer Anlage unbedingt vom Heizungsfachmann genau einstellen.

Bei der Auswahl des Holzes muss auf die Wärmeleitfähigkeit und auf die Holzfeuchte geachtet werden. Eichenholz eignet sich besonders gut als Bodenbelag bei einer Fußbodenheizung. Denn Eiche bildet aufgrund ihres geringen Holzfeuchtewechsels weniger Fugen, als es bei Hölzern wie Ahorn oder Buche der Fall sein kann. Obwohl die meisten Parkettböden für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet sind, ist bei der Auswahl und Verlegung Fachwissen gefragt.

 

Saunatemperaturen zerstören jeden Holzboden

Neulich reklamierte ein Kunde sein Parkett, weil sich große Fugen gebildet haben. Da wir grundsätzlich jede Reklamation ernst nehmen, gehört es zu unserem Service, den Schaden anzuschauen, um eine Lösungen für das Problem zu finden. In diesem Fall wusste ich beim Betreten der Wohnung, wie das Problem gelöst werden konnte. Bereits in den ersten Minuten spürte ich die Fußbodenheizung durch meine Schuhe und konnte dem Kunden versichern, dass sich sein Parkett regeneriert, wenn er die Saunatemperaturen in seiner Wohnung reduziert.

Saunatemperaturen hält kein Parkett aus – sie zerstören jeden Holzboden. Mein Kunde hat die Temperatur gedrosselt und einen Luftbefeuchter in den Raum gestellt. Die Fugen haben sich ohne weitere Maßnahmen zurückgebildet. Mit transportablen Luftbefeuchtern können Sie ohne großen Aufwand ein gesundes Raumklima schaffen. Erkundigen Sie sich im Fachhandel, welches Produkt Ihrem Bedarf gerecht wird. Denn Luftbefeuchter müssen dem Raumvolumen angepasst werden und können nur dann ein optimales Klima schaffen.

 

Wohlfühlklima ohne großen Aufwand

Parkett hat das gleiche Verlangen wie der Mensch: Es braucht Feuchtigkeit. Für ein gesundes Klima spielt die Luftfeuchtigkeit eine ausschlaggebende Rolle. Sie sollte zwischen 50% und 65% liegen. In diesem Bereich fühlen sich Menschen und alle natürlichen Baustoffe wohl.

Besonders schonend wird das Parkett behandelt, wenn die Raumtemperatur während der Heizperiode in den Räumen nicht allzu hoch ist. Ideal sind Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad, um die thermische Belastung für das Holz möglichst gering zu halten.

Mein Fazit:

Die Natürlichkeit eines Holzbodens, auf dem man barfuß gehen kann, erinnert an die Sommerterrasse im Freien.

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